Pressemitteilung

Change Hub in Berlin gibt Startsignal für Social Impact Community

  • Auftakt Event zu Digitalisierung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

  • Digitale Angebote können persönliche Begegnung nicht ersetzen

  • Herausforderungen der Branche sind nur gemeinsam zu bewältigen

Berlin, 5.2.2021 – Die Digitalisierung in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft ist in vollem Gang und schreitet mit hoher Geschwindigkeit voran. Im Fokus muss aber auch künftig der Mensch stehen, denn der Dienst am Menschen in der Branche erfordert ein sensibles Gespür für individuelle Bedürfnissituationen. Digitale Angebote und Tools können persönliche Begegnungen schwer ersetzen. Nur wenn es gelingt, nutzerzentrierte Angebote in Co-Creation zu designen, wird aus sozial digital. So das Fazit der Auftakt Veranstaltung „Ohne sozial kein digital“ zur offiziellen Eröffnung des Change Hub der Evangelischen Bank in Berlin.

„Wir geben heute das Startsignal für die Social Impact Community“, sagte der Geschäftsführer des Change Hub, Dr. Malte Frederik Möller. „Die Zeit für Co-Creation in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft ist angebrochen – werden Sie Teil dieser Community.“ Unternehmen und Verbände der Gesundheits- und Sozialwirtschaft könnten die Herausforderungen der Digitalisierung nur gemeinsam bewältigen. Dafür sollten die vielen schon vorhandenen Initiativen zusammengeführt und Erfahrungen geteilt werden, um in den Austausch zu kommen und auch voneinander und miteinander zu lernen. „Der Change Hub als ein Netzwerk der Gleichgesinnten wird bei Austausch und Vernetzung wertvolle Unterstützung leisten.“

Namhafte Vertreter*innen aus Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie Wissenschaft diskutierten auf dem digitalen Auftaktevent es Change Hubs mit 300 Teilnehmern über die Zukunft und die digitalen Herausforderungen in der Branche. Zu den Diskutanten gehörten Ulrich Lilie (Präsident der Diakonie Deutschland), Dr. Peter Neher (Präsident des Deutschen Caritasverbandes), Prof. Dr. Jutta Allmendinger (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung), Thomas Katzenmayer (Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank) und nicht zuletzt Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus. Er gratulierte zum Start des Change Hub und würdigte ihn als wichtige und vielversprechende Initiative.

Der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Bank, Thomas Katzenmayer, erklärte: „Deutschlands Nachhaltigkeitsbank unterstützt den digitalen Wandel in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.“ Deshalb sei der Change Hub in Berlin – als digitaler Vordenker für die Branche und in enger Vernetzung mit der Wissenschaft – ins Leben gerufen worden. Die Veranstaltung habe deutlich gemacht, dass es jede Menge Lösungsangebote in der Branche gebe. „Wenn es um die Finanzierbarkeit der sozialen Arbeit gehe, werden wir künftig aber – auch pandemiebedingt – neue Modelle denken müssen.“